Andere Backwaren

  • Trifle aus Schokoladenkuchen und Joghurt-Sahne

    Was ist wenn es mal schnell gehen muss, ihr noch Kuchenreste habt und nicht wisst, was ihr damit anstellen sollt? Macht einen Trifle daraus. Ein Trifle ist ein englisches Schichtdessert, meist aus Kuchen, Sahne und Früchten. Ich habe die Früchte diesmal weggelassen, was genauso lecker ist und ideal für die Mitmenschen mit Fructose-Intoleranz.

    Der Schokokkuchen wurde nach dem Rezept der Mini-Schokogugelhupf aus meinem Blog gemacht. Ihr könnt jedoch auch jeden anderen Rühr-Kuchen-Teig nehmen, der eben so übrig ist. Auch Keksreste können grob zerbröstelt zum Schichten genommen werden. Nun kommen wir zur Creme. Ich bin kein Fan von arg fettigen Cremes, daher hier ein erwas leichtere Variante:

    Zutaten:

    100 g Sahne

    100g Joghurt 1,5%

    1-2 EL Zucker nach Geschmack

     

    1) Ihr schlagt die Sahne auf, sodass sie steif ist.

    2) Jetzt fügt ihr Zucker hinzu und hehbt vorsichtig die gleiche Menge Joghurt darunter.

    Das Sahne-Joghurt-Verhätnis ist immer 1:1, egal wie viel ihr nehmt. Nur den Zucker müsstet ihr anpassen.

    3) Jetzt geht es auch schon an das Schichten. Fangt mit dem Kuchen an und bröselt ein wenig in ein Dessertglas. Dann eine Schicht Creme und immer so weiter bis sie mit einer Schicht Creme abschließen.

    Et voilà, fertig ist das schnelle Schichtdessert! Guten Appetiet!

  • Schokoladen Scones

    Ein Scone ist ein britisches Teegebäck, was man häufig beim English Afternoon Tea bekommt. Dieser Hype der Teezeremonie hat auch bei uns Einkehr gehalten. Klassisch kommen Sie in "Natur" oder mit "Rosinen" daher und werden typsich englisch mit "Clotted Cream" und Marmelade serviert.

    Meine Scones sind bereits mit Schokostückchen und so lecker, dass  es keiner weiteren Zugaben wie Marmelade bedarf. Natürlich kann das jeder "halten wie ein Dachdecker". Sie sind supereinfach zu machen und schmecken noch leicht warm am Besten. Sollte man jedoch nicht alle verputzt bekommen, kann man Sie auch noch die Folgetage essen. Ich empfehle für Leute mit einer Microwelle, die Scones dann nochmal 5 Sekunden in die Microwelle zu tun. Dann schmecken sie auch die Tage drauf wie frisch aus dem Ofen.

    Aber nun zum Rezept!

    Zutaten:

    60 g Butter zimmerwarm

    1 EL Zucker

    225 g Mehl (Weizen oder Dinkel)

    2 TL Backpulver

    150 ml Milch

    50 g Schokotropfen oder gehackte Schokolade (ich empfehle Zartbitter)

     

    1) Zunächst müsst ihr die Butter mit dem Zucker gut verrühren.

    2) Anschließend Mehl, Backpulver und Schokotropfen zugeben und unter Zugabe von Milch unter die Butter-Masse rühren. Ich nehme einen Schneebesen, Küchenmaschine ist nicht notwendig.

    3) Nun mit 2 Löffeln kleine Häufchen auf das mit Backpapier belegte Backblech legen.

    4) Die Häufchen mit ein wenig Milch bestreichen und bei 220°C für ca. 12 Minuten in den Ofen. Die Scones sollte eine goldgelbe/leicht gebräunte Kruste haben.

    5) Scones aus dem Ofen nehmen und kurz auf einem Gitter ein wenig abkühlen, noch leicht warm servieren.

    Ratzfatz ist das britische Schoko-Träumchen fertig. Das sagt noch einer die Britten haben kein leckeres Essen. :)

     

  • Cake Pops (Schokolade)

    Heute war ich bei Ewa Feix im Cake Pop Kurs und bin total verliebt in das Ergebnis. Bisher war ich kein Verfechter dieser Süßigkeit, aber nun liebe ich sie. Wenn sie gut gemacht sind eine leckere Naschigkeit, die sich auch bei warmen Temperaturen hält.

  • "Raw"chers

    Heute teile ich mit euch mal etwas völlig Anderes. Ich mache diese "Rawchers" imemr sehr gern, da man sie gut im Kühlschrank aufbewahren kann und sie so schön klein sind. Außerdem, und das ist viel wichtiger, sind diese kleinen Leckereien super für Allergiker. Ich persönlich vertrage Lactose, Weizen und bestimmte Nusssorten nicht so gut. Wenn es euch genauso geht, dann werft mal einen Blick auf die britische Blogger Kollegen Olivia mit ihrem Blog Livia's Kitchen. Nicht Alles entspricht undbedingt meinem Geschmack, aber dies Bällchen haben es mir angetan. Sie sind nicht nur gesund, sonder auch lecker.

     

    Zutaten:

    Teig

    200 g Datteln

    100 g Haselnussbutter ( ihr könnt aber andere Nussbutter nehmen)

    2 EL Backkakao

    Außerdem:

    100g Haselnüsse gehackt und ca 14 Stück für den Nusskern im Teig

    Scholoadenhülle:

    65 g Kakaobutter

    35 g Backkakao

    2 EL Ahornsirup

    (optional 1 EL Cashewbutter)

     

    Vorab ein Wort. Die Teigmasse herzustellen, vermag nicht jedes Küchengerät zu schaffen. Ich persönlich versuchte es mit einem Standmixer, der gab den Geist auf. Danach ein Pürierstab, mit dem man aber leider keine so schöne homogene Masse bekommt. Außerdem ist es eine ziemliche Sauerei auf der Küchenplatte. Daher habe ich mir einen Food Processor zugelegt, der auch empohlen wird. Den MAGIMIX. Ich bin superzufrieden und glücklich mit dem Gerät. Nein das soll hier keine Schleichwerbung werden, aber wenn ihr plant öfters zu backen oder gesunde Süßigkeiten wie "Rawcher" herzustellen, dann macht er Sinn.

    Nun aber zur Herstellung:

    1. Die Datteln, Haselnussbutter und Backakao in eine Schüssel geben und mit dem Küchengerät eurer Wahl zu einer gleichmäßigen Masse verarbeiten. Sie muss klebrig sein.

    2. Die gewünschte Menge Teig in die Hand nehmen, eine Haselnuss reindrücken und mit der Nuss in der Mitte zu einer Kugel rollen. (Orientiert euch an Ferrero Rocher)

    3. Anschließend die Kugeln in den gehackten Nüssen rollen.

    4. Im Wasserbad die Kakaobutter, Kakaopulver und den Ahornsirup erhitzen bis es eine einheitliche, schokoladige Masse ist. Kur beiseite stellen und ein wenig abkühlen lassen.

    5. Jetzt die Kugeln darin wenden und auf einem Teller abkühlen lassen. Wer will kann noch gehackte Nüsse drüberstreuen.

    Ich stelle sie immer direkt in den Kühlschrank, löse sie später mit einem Messer vom Teller und packe sie in eine Dose. Die Kugeln halten sich locker 1 1/2 Wochen.

  • Mango Whoopie Pies

    Tariitarrraaaa....... der Sommer ist da, und mit ihm die Südfrüchte.

    Neben Papaya und Melone liebe ich MANGO. Umso mehr hat es mich gefreut als ich ein Back-Rezept mit Mango für Whoopie Pies gefunden habe. Whoppies muten ein bisschen wie übergroße Macarons an, haben aber damit überhaubt nichts zu tun. Es ist tatsächlich eine Kuchenmasse in deren Mitte sich Creme befindet. Diese kommt in allen Facetten daher, in meinem Fall mit Mango und Sahne. Das Rezept stammt leicht abgewandelt aus einen Whoppie Pie Buch von Mowie Kay:

    Für 12 Stück (ungefähr etwas größer als ein Muffin also nicht gerade klein):

     

    130 g weiche Butter

    150 g Puderzucker

    Mark einer Vanilleschote

    oder

    1 Päckchen Vanillezucker

    1 Ei

    325g Mehl

    2 1/2 TL Backpulver

    1/2 TL Salz

    150 ml Buttermilch

    50 ml Milch

     

    Für die Füllung:

    200 ml Sahne

    Mark einer Vanilleschote

    oder

    1 Päckchen Vanillezucker

    2 EL Puderzucker

    1/2 Mango klein geschnitten (ohne Schale)

     

    1. Heizt den Ofen auf 180°C vor. Je nachdem ob ihr die Whoppies per Hand aufspritzt oder eine Whoppie Pie Form benutzt, müsst ihr Backpulver auslegen. Ich habe mich für die Whoppie Pie Form entschieden.

    2. Für den Teig Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Nun dass Ei dazugeben und unterrühren.

    3. Mehl, Backpulver und Salz mischen und . Abwechselnd das Mehlgemisch, die Milch und Buttermilch unter die Butter-Ei-Masse rühren.

    4. Nun könnt ihr mit dem Spritzbeutel in ausreichendem Abstand ca. 5 cm große Teigkreise auf das Backblech spritzen oder ihr benutzt wie ich die Whoppie Pie Form und gebt in jeder Mulde Teig.

    5. Das Ganze kommt für 12-15 Minuten in den Ofen und muss danach abkühlen.

    6. Für die Creme schlagt ihr Sahne und Zucker auf bis sie schön steif ist.

    7. jetzt gebt ihr Sahne und Mango in gewünschter Menge auf eine Whoppie Pie Hälfte und setzt die Zweite oben drauf.

     

    Fertig ist der kleine "Sandwich-Kuchen"!

  • Mini-Naked Cakes

    Nacked Cakes faszinieren mich. Warum? Weil sie toll aussehen, tortenähnlich sind, aber ohne Eindecken mit Marzipan oder Fondant auskommen. Daher auch der Name "naked", da man die Schichten noch sehen kann. Diese "Mini-Naked-Cakes" hier habe ich tatsächlich improvisiert, weil ich Lust auf etwas Süßes hatte, es aber schnell gehen sollte.

    Rezept:

    1. Dazu habe ich einfach Biskuitboden gekauft. Natürlich kann man diesen auch selbst backen, aber wenn es schnell und einfach gehen soll, tut es auch der "Gekaufte".

    2. Die Böden habe ich dann mit Holundersirup getränkt. Ihr könnt natürlich nehmen was ihr mögt oder sie so lassen wie sie sind. Wichtig ist, dass sie nicht zu nass werden, das sonst der Naked Cake seinen Stand verliert.

    3. Da ich kein Fan von zu fetten, sahnigen Cremes bin, habe ich nur ein wenig Mascarpone mit viel fettarmen Joghurt (1,5%) vermischt und Holundersirup für die Süße dazu getan. Achtet darauf, dass es nicht zu flüssig wird.

    4. Ich habe mich als Fruchteinlage für Beeren entschieden, ihr könnt natürlich auch jedes andere Obst nehmen. Nun habe ich abwechselnd Boden, Creme und Obst geschichtet.

    5. Als schokoladige Komponente, habe ich Zartbitterschokolade geschmolzen und sie von oben über den Kuchen herunterlaufen lassen. Strecken und verflüssigen könnt ihr die Schokolade mit ein wenig Sahne oder Öl, wenn ihr mögt.

    Fertig war die fruchtige und recht leichte Süßspeise für den Sonntagskaffee!